Das Seminar  „Hörendes Gebet“

Kann man das denn lernen?

Alle Christen sollen und können Gottes Stimme hören – für sich persönlich, aber auch für andere. Dennoch sind viele unsicher, ob das auch für sie gilt, und wie man das lernen und üben kann. Um diese Hürden zu überwinden, wurde das Seminar entwickelt. Es war ursprünglich als Mitarbeiterschulung für unsere Gemeinde konzipiert, stieß dann aber wachsenden Zuspruch im deutschsprachigen Raum.

Das Seminar ist sowohl für „Anfänger“ geeignet, die erste Schritte auf diesem Gebiet wagen wollen, als auch für Geübtere, die darüber nachdenken, wie das Hören auf Gott (und letztlich auch das prophetische Reden) eine konstruktive Rolle in einer Gruppe oder Gemeinde spielen kann.

Dieses Seminar ist so aufgebaut, dass es zu gleichen Teilen Theologie und Praxis des Hörens auf Gott vermittelt. Das geschieht im Wechsel von Vorträgen und Gebetszeiten in Kleingruppen. Dabei wird in den Gruppen das Hören auf Gott ausprobiert und ausgewertet. Für jeden Teilnehmer, der das möchte, wird im Verlauf des Seminars in den Gruppen einmal hörend gebetet.

Hier einige Themen in Auswahl:

  • Geistliche Grundlagen: Gott redet. Wie kann ich als Mensch ihn hören?
  • Wie unterscheide ich das Reden Gottes von anderen Stimmen?
  • Wie lege ich Eindrücke und Bilder aus?
  • Wie gehe ich mit prophetischen Eindrücken um?
  • Wie bringe ich solche Impulse in die Gemeinde ein?

Die Durchführung:

Um von diesen Seminaren profitieren zu können, braucht man keine „Gästeabende“ einzurichten. Vielmehr ist das Hören auf Gottes Stimme eine der Grunderfahrungen des christlichen Glaubens, die in Hauskreisen, im persönlichen Gebet, in Planungstreffen der Gemeinde, in der Seelsorge etc. Ihren Platz finden kann und soll.

Ein Seminar ist sehr kompakt angelegt und dauert üblicherweise von Freitagabend bis Samstagabend (einschließlich). Somit wird der Sonntagsgottesdienst frei gehalten. In Absprache lässt sich das Seminar auch anders konzipieren.

In bestimmten Ausnahmefällen ist auch ein verkürzter „Seminartag“ (ca. 9.30 Uhr – 18.00 Uhr) möglich, bei dem dann allerdings keine Gruppenleiterschulung möglich ist und zudem nicht alle Leute Gebet empfangen können.